In der Sportfotografie wird ja häufig mit sehr viel Kontrast gearbeitet, damit die Fotos hart und „grungy“ wirken und sich auch die Muskulatur des Athleten gut abzeichnet. Da ich mich mit dieser Art der Fotografie und auch Nachbearbeitung bereits gut auskenne, habe ich beschlossen einmal das Gegenteil zu versuchen, ein High-Key Portrait.

Ein High-Key Portrait zeichnet sich dadurch aus, das auf dem Foto möglichst keine Schatten zu sehen sind. Ausserdem macht es Sinn, dass auf dem Foto nur helle Farben zu sehen sind, das trägt natürlich zur Wirkung des „High-Key“ bei. Auf meinem Beispiel hier sieht man bedingt durch das Trikot immer noch ein paar Schatten und auch dunkle Farben. Das ist aber nicht weiter tragisch, man hat ja eine künsterlische Freiheit und muss sich immer auch den Gegebenheiten anpassen. Denn auch mit den harten Linien, die auf dem Foto zu sehen sind, habe ich mich wohl nicht absolut an die Gebote der High-Key-Fotografie gehalten. Mir persönlich gefiel es so aber besser. Für den ersten Versuch in diese Richtung finde ich es auf jeden Fall sehr gelungen und ich bin sicher, Ihr werdet auch in Zukunft noch ein paar Fotos in dieser Richtung zu sehen bekommen.

Unihockey-Portrait / Floorball-Portrait